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Schwabmünchner Allgemeine, 17.5.2010

"Tierisch gute Unterhaltung" mit dem Kammerchor"

Konzert Musik über Tiere als roter Faden beim Abend in der Schwabmünchner Stadthalle

von Maria Steber

Schwabmünchen "Ich wünsche Ihnen eine tierisch gute Unterhaltung", begrüßte Christine Reiniger die vielen Zuhörer beim Konzert des Kammerchores Schwabmünchen in der Stadthalle. Die ungewöhnliche Begrüßung stimmte ein auf das ungewöhnliche Motto des Abends, "Fidirallala - ein - tierisches` Musikerlebnis".

Die Welt der Tiere musikalisch erfahrbar zu machen - dieser Herausforderung stellte sich nicht nur der Kammerchor unter der Leitung von Tobias Burann-Drixler. Neben dem Unterstufenchor des Leonhard-Wagner-Gymnasiums traten auch Cathrin Lange und Jan Friedrich Eggers vom Stadttheater Augsburg in ihrer aktuellen Rolle als Papageno und Papagena aus Mozarts "Zauberflöte" auf. Mit zwei Soli und einem Duett sorgten die beiden für weitere Glanzpunkte im abwechslungsreichen Programm.

Katzengleich auf der Klaviatur

Pianist Ivan Grigorjewitsch Shrekdov demonstrierte sein Können schon beim ersten Stück"Katzenfuge". Dem Wesen der Katze glich auch sein Spiel: mal geheimnisvoll schleichend, mal rasant, fast bissig, bewegte er seine Finger auf der Klaviatur.

Dass dies alles mit "Katzenjammer" nichts zu tun hatte, bewies er auch bei der Rhapsodie in h-Moll von Johannes Brahms. Hinter dem vermeintlich leichten und unbeschwerten Klang der Musik lag, für die Augen des Zuhörers sichtbar, ein Fingerspiel, das mit seiner sicheren Schnelligkeit beeindruckte.

Variationen zur "Forelle"

Ebenso beeindruckte auch der Kammerchor. Im Mittelpunkt stand das bekannte Kunstlied "Die Forelle" von Franz Schubert. Unter dem Titel "Die launige Forelle" waren zehn humorvolle Variationen verschiedener Komponisten zu hören. Bei der "Gebirgsforelle am späten Abend" oder der "Forelle nach Wiener Art" begeisterten nicht nur der Text, sondern vor allem die gekonnte Darbietung das Publikum.

Der Tierwelt ganz nah fühlte man sich bei der "Cappriciata et Contrappunto bestiale alla mente". Verschiedene Tierlaute ergaben - dem Gegeneinander von Hund, Katze, Eule und Kuckuck zum Trotz - kein wildes Durcheinander, sondern ein stimmungsvolles Ganzes.

Für Stimmung sorgte auch der Unterstufenchor (Leitung Hermine Schreiegg). Bei "Arnold, dem nervösen Karnikel? und dem "Nasenbohr-Nashorn" zeigten die jungen Sänger mit ausgelassenen Gesten auch schauspielerisches Talent. Mit der "Vogelhochzeit" und einem heiteren "Fidirallala" schloss der Kammerchor den vergnüglichen Abend.