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Schwabmünchner Allgemeine, 15.11.1997

Mozarts „Requiem" auf höchstem Niveau
Bernhard Lidl präsentiert mit brillanten Solisten, Chor und Orchester ein kirchenmusikalisches Ereignis

Die international bekannten Solisten Sabine Schütz
Susanne Mosch, Max Kiener und Stefan Roemer (von links) boten Gesang in absoluter Perfektion.



Rund 80 Sänger und Musiker schenkten den Konzertbesuchern in der Wallfahrtskirche von Klosterlechfeld eine unvergessliche Stunde voll Besinnung und Musikgenuss.
Bilder: Heike Hutter


Klosterlechfeld(hehu)
Ein kirchenmusikalisches Ereignis auf höchstem Niveau erlebten Hunderte Zuhörer in der Wallfahrtskirche „Maria Hilf in Klosterlechfeld. Zusammen mit Musikern und Sängern aus München und Solisten aus dem In- und Ausland schuf der Kammerchor Schwabmünchen unter der Gesamtleitung von Bernhard Lidl mit Wolfgang Amadeus Mozarts "Requiem" einen unvergesslichen, intensiven Musikgenuss.

Dicht gedrängt saßen die Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Wallfahrtskirche "Maria Hilf", Klosterlechfeld, und erlebten einen faszinierenden Musikgenuss, wie er an Intensität und Perfektion kaum zu überbieten sein dürfte.Passende Einstimmung auf das Mozart Requiem bot der versierte Kirchenmusiker Bernhard Brosch mit Felix Mendelssohn Bartholdys anspruchsvoller Orgelsonate in dMoll. Die abwechslungsreichen Satzkompositionen des klangvollen Orgelwerkes gestaltete Bernhard Brosch je nach Klangcharakter einfühlsam und zugleich expressiv und spielte sich so in die Herzen der Konzertbesucher.Vollkommen vereinnahmt wurden die unzähligen Zuhörer schließlich von Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem, das von dem Kammerchor Schwabmünchen, der Chorgemeinschaft St. Augustinus München-Trudering sowie dem Kammerorchester mit dem Nymphenburger Trompeten-Ensemble München zum besten gegeben wurde. Unterstützt wurden Chor und Ensemble von den vier ausgezeichneten jungen Gesangssolisten Sabine Schütz aus Altötting (Sopran), Susanne Mosch aus Würzburg (Alt). Max Kiener aus München (Tenor) und Stefan Roemer aus Marseille (Bass).In einem wahrlich zutiefst ergreifenden Klangerlebnis vermittelten die rund 80 Sänger und Musiker mit diesem letzten Werk des berühmten Komponisten, an dem er bis zu seinem Tod gearbeitet hatte und das letztlich unvollendet blieb, ein „gläubiges |a".Unter der Stabführung von Bernhard Lidl verschmolzen rund 60 Sängerinnen und Sänger zu einem einzigen homogenen Klangkörper, der von einem gemischten Ensemble mit Streichern, Bläsern und Pauken einfühlsam umrahmt wurde. Dynamisch abwechslungsreich interpretierten Chor und Orchester alle Facetten des teils melancholisch- besinnlichen. teils dramatisch-expressiven Requiems.
Über die rein musikalische und sängerische Perfektion hinaus wirkte auf die Zuhörer vor allem auch die persönliche Ergriffenheit und Faszination der Mitwirkenden, die dem anspruchsvollen Werk eine besondere Kraft gaben.Stress und Alltagssorgen verloren für eine Stunde vollkommen an Bedeutung, und nur noch dieses ergreifende Musikerlebnis war in aller Herzen präsent. Diese Eindrücke wirkten während einer Stilleminute zum Ausklang des Konzerts, im Hintergrund nur das Glockenläuten der Wallfahrtskirche, noch einmal intensiv nach, ehe tosender Applaus die Akteure für ihr musikalisches Geschenk belohnte.