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Schwabmünchner Allgemeine

Musikgenuss mit Mozarts Requiem

Kammerchor, Orchester und Solisten gestalten ein beeindruckendes Konzert in der Wallfahrtskirche

Rund 80 Sänger und Musiker gestalteten mit Mozarts Requiem ein ergreifendes Konzert.
Bilder : Kathrin Hutter

Klosterlechfeld/ Schwabmünchen (kahu).
Der Kammerchor Schwabmünchen inszenierte in der Wallfahrtskirche "Maria Hilf" in Klosterlechfeld einen unvergesslichen und intensiven Musikgenuss mit Mozarts Requiem KV 626 und seinem Klarinettenkonzert KV 622. Das Gotteshaus war voll besetzt und die vielen Besucher wurden in ihren Erwartungen nicht enttäuscht. Chor, Orchester und Solisten gestalteten unter Leitung von Tobias Drixler ein beeindruckendes Konzert.


Passende Einstimmung in das Konzert mit späten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart bot der versierte Klarinettist Frank Strodel mit Mozarts Klarinettenkonzert KV 622. Die abwechslungsreichen Satzkompositionen des klangvollen Werkes für Soloklarinette und Orchester gestaltete Frank Strodel je nach Klangcharakter einfühlsam und zugleich expressiv. Während der hervorragende Solist im ersten Satz durch seine Virtuosität überzeugte, schuf er im Adagio einige bewegende Momente voller musikalischer Ausdruckskraft und Hingabe. Unter Leitung von Tobias Drixler passte sich das Orchester "Capella Strumenti" schön an den Solisten an und ließ abschließend gemeinsam mit Frank Strodel ein kontrastreiches Rondo erklingen.
Vollkommen vereinnahmt wurden die Zuhörer schließlich von Mozarts Requiem KV 626, das vom Kammerchor Schwabmünchen gemeinsam mit dem Münsterchor Dießen und der Capella Strumenti aufgeführt wurde. Unterstützt wurde der Chor von den vier ausgezeichneten Gesangssolisten Komiko Koike (Sopran), Stefanie Hampl (Alt), Sebastian Schmid (Tenor) und Tyler Duncan (Bass). Wo immer heute ein Requiem (Totenmesse) aufgeführt wird, herrscht eine besondere, ebenso feierliche wie eindringliche Atmosphäre. Zwar werden Requien heutzutage meist aus rein musikalischen Erwägungen und in gewöhnlichen Konzerten aufgeführt; dennoch kann sich kaum einer der Unmittelbarkeit ihrer ursprünglichen Bestimmung entziehen.

Mit Mozarts Requiem, an dem er bis zu seinem Tod gearbeitet hat und das letztlich unvollendet blieb, schufen die rund 80 Sänger und Musiker ein zutiefst ergreifenden Klangerlebnis. Die Sänger der beiden Chöre verschmolzen unter Leitung von Tobias Drixler zu einem homogenen und voluminösen Klangkörper, der vom Orchester einfühlsam umrahmt wurde.

Stimmlich in allen Lagen gut besetzt sang der Chor sehr ausgewogen, intonationsrein und mit guter Artikulation. Homophone Abschnitte erklangen souverän und auch den anspruchsvollen polyphonen Chorfugen zeigte sich der Chor voll gewachsen.

Mit den vier Gesangssolisten hat Tobias Drixler eine sehr gute Wahl getroffen, da sie nicht nur in solistischen Partien brillierten, sondern auch untereinander perfekt harmonierten. Dynamisch abwechslungsreich interpretierten Chor und Solisten alle Facetten des teils melancholisch-besinnlichen, teils dramatisch-expressiven Requiems. Die vielfältigen Eindrücke der Aufführung wirkten während einer Stilleminute zum Ausklang des Konzertes intensiv nach, ehe lang anhaltender Applaus die Akteure für ihr musikalisches Geschenk belohnte.